ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN VON CHRISTINE BONGERT FOTOGRAFENMEISTERIN


1. Allgemeines

1.1 Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle von Christine Bongert (im folgenden Auftragnehmerin genannt) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

1.2 Mit Erteilung eines Auftrages erkennt der Kunde (im nachfolgenden Auftraggeber) die nachstehen den AGB an. Von den AGB abweichende Vereinbarungen oder Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel.
Anderslautende AGB des Auftraggebers werden auch ohne ausdrücklichen Widerspruch der Auftragnehmerin selbst im Fall einer ausgeführten Dienstleistung nicht Vertragsbestandteil. Abweichende Vereinbarungen und Ergänzungen, telefonische und mündliche Abmachungen sind nur verbindlich, wenn sie von der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt werden.

1.3 Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Angabe für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen der Auftragnehmerin.


2. Gegenstand

2.1 Gegenstand des Vertrages sind Fotografien.

2.2 Als Fotografien im Sinne dieser AGB sind alle von der Auftragnehmerin hergestellten Aufnahmen zu verstehen, unerheblich in welcher technischen Form oder Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (z.B. Negative, ausgedruckte Papierbilder, digitale Bilder auf CD/DVD, Videos etc.)


3. Urheberrechtliche Bestimmungen

3.1 Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte stehen der Auftragnehmerin zu.

3.2 Grundsätzlich wird nur das einfache Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch am Bildmaterial übertragen. Erweiterte Nutzungsrechte für die Verbreitung z.B. in Print- oder Onlinemedien, werden gesondert - je nach Nutzungsart - vertraglich geregelt und berechnet. Der Auftraggeber darf das Bildmaterial nicht verkaufen oder ein Urheberrecht in irgendeiner Form übertragen. Andere Vereinbarungen wie Verzicht der Urheberrechte sind ausgeschlossen.

3.3 Die Nutzungsbewilligung gilt erst im Fall vollständiger Bezahlung des vereinbarten Aufnahme- und Verwendungshonorars als erteilt.

3.4 Der Auftraggeber darf die Bildmaterialien nicht ohne die schriftliche Genehmigung der Auftragnehmerin verkaufen oder veröffentlichen. Das schließt insbesondere beispielsweise Brautmagazine, sowie die Weitergabe an Händler, die mit Hochzeiten zu tun haben, wie Blumenhändler, die Bäckerei, die die Torte gestellt hat, oder den Veranstaltungsort ein.

3.5 Grundsätzlich gilt, dass die Auftragnehmerin Fotos zu Selbstwerbungszwecken und für Anzeigen für Selbstwerbezwecke einschließlich Druck und Webmaterialien, Verwendung im Portfolio und bei Fotowettbewerben wie die der WPJA mit schriftlicher Genehmigung des Auftraggebers verwenden darf.


4. Leistung und Gewährleistung

4.1 Mit Erteilung des Auftrages erkennt der Auftraggeber die Bildauffassung und Gestaltung des Auftragnehmers ausdrücklich an.

4.2 Die Auftragnehmerin wird den erteilten Auftrag sorgfältig ausführen. Die Auftragnehmerin kann den Auftrag auch - ganz oder zum Teil - durch Dritte (Labors etc.) ausführen lassen. Sofern der Auftraggeber keine schriftlichen Anordnungen trifft, ist der Auftragnehmer hinsichtlich der Art der Durchführung des Auftrags frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung, des Aufnahmeorts und der angewendeten optisch-technischen (fotografischen) Mittel. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar.

4.3 Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Auftraggebers zurück zu führen sind, wird nicht gehaftet. Die Auftragnehmerin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. 4.4 Alle Beanstandungen müssen längstens innerhalb von 20 Tagen nach Lieferung schriftlich und unter Vorlage aller Unterlagen erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als auftragsgemäß erbracht.

4.5 Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Auftraggeber nur ein Nachbesserungsanspruch durch die Auftragnehmerin zu. Ist eine Nachbesserung unmöglich oder wird sie von der Auftragnehmerin abgelehnt, steht dem Vertragspartner ein Preisminderungsanspruch zu. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet.
Farbdifferenzen bei Nachbestellungen gelten nicht als erheblicher Mangel.

4.6 Wenn die Auftragnehmerin wegen Feuer oder anderen Unfällen, Terrorismus oder anderen Umständen, die außerhalb der Kontrolle der Beteiligten liegen, oder wegen Krankheit die Leistungen nicht erbringen und keinen professionellen Ersatz bieten kann, sind dem Auftraggeber alle erhaltenen Zahlungen zurückzuzahlen.


5. Zahlungsvereinbarung

5.1 Die Zahlungsart wird jeweils im Vertrag geklärt.

5.2 Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung steht der Auftragnehmerin ein Honorar nach seiner jeweils gültigen Preislisten zu.

5.3 Im Zuge der Durchführung der Arbeiten vom Auftraggeber gewünschte Änderungen sind kostenpflichtig.

5.4 Kündigt der Auftraggeber den Vertrag, sind in jedem Fall die Hälfte der vereinbarten Summe zzgl. tatsächlich entstandener Kosten fällig.


6. Abgesagte Termine

6.1 Sollten die Auftragnehmerin oder der Auftraggeber bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt den Termin absagen, dann ergeben sich hieraus keine Konsequenzen und es wird von beiden ein Ersatztermin gefunden. Falls der Auftraggeber den vereinbarten Termin innerhalb von 48 Stunden vorher absagt, so entsteht für den Auftraggeber ein Ausfallhonorar von 50% gemäß des vereinbarten Honorars.
Bei einer Absage des Auftraggebers innerhalb von 24 Stunden vorher ist das gesamte Honorar fällig.


7. Datenschutz

7.1 Der Auftraggeber stimmt der Nutzung und Verarbeitung seiner persönlichen / angegebenen Daten ausdrücklich zu, sofern Sie nur im Sinne der Geschäftsabwicklung benutzt werden. Die Daten werden teilweise zur internen Nutzung gespeichert und hierbei selbstverständlich vertraulich behandelt. Ausnahmen sind die


8. Angebote

8.1 Das Angebot des Auftragnehmers in Flyern, Prospekten und Anzeigen ist freibleibend und unverbindlich. Maßgeblich ist der jeweils geltende Vertrag, das erstellte Angebot bzw. die Preise auf der betriebseigenen Website zum Zeitpunkt des Vertragsabschluss. Der Vertrag kommt mit Unterschrift beider Vertragsparteien zu Stande.


9. Lieferbedingungen / Lieferverzug

9.1 Lieferbedingungen und -zeit werden jeweils im Vertrag geklärt.

9.2 Der Versand aller Lieferungen erfolgt nach Wahl des Auftragnehmers und sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist, auf Rechnung und Gefahr des Auftraggebers.

9.3 Für Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt, wie Naturkatastrophen, Streiks o. ä., sowie durch Beschaffungs- oder Fabrikationsstörungen, hat die Auftragnehmerin nicht einzustehen. In solchen Fällen ist die Auftragnehmerin berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, ohne dass Schadensersatz seitens des Auftraggeber gefordert werden kann.


10. Zahlungsbedingungen / Zahlungsverzug

10.1 Zahlungsbedingungen werden jeweils im Vertrag geregelt. Falls nicht, gilt Bezahlung nach Rechnungserhalt innerhalb von 14 Tagen.

10.2 Die Preise des Auftragnehmers, wenn nicht gesondert vereinbart, gelten inklusive Verpackung.

10.3 Der Auftraggeber kommt in Zahlungsverzug, wenn er im Fall der Vorkasse oder Lieferung / Leistung gegen Rechnung die von ihm geschuldete Zahlung trotz Mahnung innerhalb der vorgegeben Frist ganz oder teilweise nicht leistet.


11. Gerichtsstand

11.1 Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Auftragnehmerin. Im Fall der Sitzverlegung können Klagen am alten und am neuen Betriebssitz anhängig gemacht werden.


12. Schlussbestimmungen

12.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

12.2 Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

12.3 Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.